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Forschungsreader und FAQ

WissHom hat im Mai 2016 einen 56-seitigen Forschungsreader vorgelegt. Klicken Sie einfach auf das Bild! Und hier gelangen Sie zu den FAQ.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschäftsstelle WissHom

Frau Sabine Radtke

(Vertretung Mutterschutz bzw. Elternzeit von Frau Ina Kiese)

Fon: 0049-(0)3496-3033-596

Mail: info@wisshom.de

 

BÜROZEITEN:

Montag14.00 – 18.00
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VORSCHAU                     WissHom-Kongresse ICE


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ICE 19: 21.–23. November 2019

LMHI-Kongress 2017

Der DZVhÄ war Ausrichter des 72. homöopathischen Weltärztekongresses der Liga Medicorum Homoeopathica Internationalis (LMHI), der vom 14. bis 17. Juni 2017 in Leipzig stattfand. Klicken Sie einfach auf das Bild! 

 

 

WissHom Forschung zum Wohle der Patienten

Die Ziele von WissHom:

• vorhandenes Wissen bewerten
• neues Wissen schaffen
• homöopathische Forschung fördern
• Innovationen in der Aus- und Weiterbildung entwickeln
• die Homöopathie im akademischen Diskurs etablieren

 

Erfahren Sie mehr im WissHom-Flyer – klicken Sie einfach auf das Bild!

 

Und hier geht es zu den geförderten Projekten ...

 

 

 

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6. Köthener Sommerkurs Homöopathiegeschichte

3. und 4. September 2011

 

Homöopathie und Ökonomie – Geld als Denkform in der Medizin

 

Dass Geld die Welt regiert, wird heute von niemandem mehr ernsthaft bezweifelt. Mit diesem seit der Antike bekannten Aperçu ist allerdings keineswegs verstanden, wie diese Herrschaft funktioniert, geschweige denn, wie sie zu ändern oder zu überwinden wäre. Im Gegensatz zu den unkritischen Thesen der konventionellen Ökonomie, die immer nur von Märkten, Knappheiten und Sachzwängen als unhintergehbaren Fakten ausgehen, ist Geld aber kein Ding, keine Substanz oder eine für sich bestehende Wesenheit, sondern lediglich die Denkform, in der die Bürger kapitalistischer Staaten ihre Vergesellschaftung vollziehen. Die Einsicht, dass Geld erst durch eine bestimmte Art des Vollzugs von Kommunikationsprozessen seine Bedeutung und damit beherrschende Macht über alle Bereiche unserer Lebenswelt, einschließlich Kunst, Religion und Wissenschaften, erlangt, ist aber zugleich der Schlüssel zur Wiedergewinnung alter/neuer Freiheitsgrade und Möglichkeiten.

Wenn, wie in den letzten Sommerkursen erarbeitet wurde, auch Wissenschaft und Medizin keine autonomen gesetzgebenden Institutionen, sondern soziale Prozesse sind, die von der jeweiligen wissenschaftlichen Gemeinschaft, aber auch von Medien, Industrie und Laien vollzogen und damit getragen werden, so kommt alles auf die Formen und Kategorien an, in denen die Bedeutungsprozesse von den Handelnden realisiert werden. Unter dieser Hinsicht lässt sich Geld als Denkform in der Medizin an sehr vielen Beispielen nachweisen. Nahezu alle Missstände der konventionellen Medizin gehen auf dieses Konto.

Die Homöopathie ist von dieser Denkform in dem Maße betroffen, in dem sie versucht, sich mittels der Kategorien und Standards der konventionellen Medizin, die auf Abstraktion, Vergegenständlichung, Materialismus, Positivismus, Kausalmechanik, Objektivierbarkeit, Standardisierbarkeit, Reproduzierbarkeit, Mathematisierung, Statistik usw. beruhen, darzustellen und zu begreifen. Hahnemann dachte und handelte zwar auch ökonomisch, was sein Abrechnungssystem betraf, doch sind die Inhalte seiner Lehre und Praxis nahezu völlig frei von der generalisierenden, distanzierenden und quantifizierenden Denkform des Geldes. Vor dem Hintergrund des paradigmatischen Gegensatzes zur sich erst nach seiner Zeit konstituierenden modernen, ökonomie-basierten Medizin (EBM) kann Hahnemanns ursprünglicher phänomenologischer, semiotischer, individualisierender und menschenfreundlicher Ansatz vielmehr erst als solcher verstanden und wahrhaft gewürdigt werden.

Das Seminar bietet – neben Präsentationen des Referenten – wieder die Möglichkeit zur Diskussion sowie zur Übernahme eigener Referate. Ausgewählte Texte werden vor Kursbeginn den angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern zugesandt.

 

• Leitung

PD Dr. med. Dr. phil. Josef M. Schmidt
Facharzt für Allgemeinmedizin und Homöopathie
Privatdozent für Geschichte der Medizin
an der Ludwig-Maximilians-Universität München

 

 

 

 

 

• Weitere Informationen

Flyer 6. Sommerkurs Homöopathiegeschichte

 

 

• Vortragspräsentation

In seiner Einführung zum Thema stellte PD Dr. Dr. Josef M. Schmidt "Das bio-psycho-soziale Modell und sein Potential für eine neue Theorie der Homöopathie" vor. Nachstehend finden Sie als PDF die Vortragspräsentation des Beitrags.
Das bio-psycho-soziale Modell (Sie haben keine Berechtigung zum Herunterladen.)

 

 

 

 

 

 



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