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HBH-Projekte

Projekte der Homöopathischen Bibliothek Hamburg und Kooperationen mit anderen Einrichtungen

• E-Medien

Im Jahr 2008 wurde damit begonnen den eigenen homöopathischen Altbestand zu digitalisieren und im Volltext durchsuchbar zu machen. Auf der einen Seite konnten so die wertvollen und häufig unersetzbaren Werke für die Nachwelt in einem gesonderten Format gesichert werden, auf der anderen Seite profitieren die Recherchemöglichkeiten enorm von der Volltextsuche.

Die Originale der digitalisierten Werke können in der Europäischen Bibliothek für Homöopathie (EBH) eingesehen werden.

In der Zwischenzeit ist dieser Projektschritt abgeschlossen und es wurde dazu übergegangen, externe digitale Literaturbestände zu integrieren und ebenfalls in ein durchsuchbares Format umzuwandeln.

Im Jahr 2018 umfasste der digitale Gesamtbestand der HBH ungefähr 5800 Monographien und Zeitschriftenbände.

Das Ziel ist die weitgehende Komplettierung der homöopathischen Literatur bis zum Jahr 1949 in digitaler und texterschlossener Form mit der Option auf einen öffentlichen Zugang auf der Grundlage des eigenen Web-OPACs.

Aufgrund des großen und wachsenden Umfanges und der nutzerfreundlichen Struktur ist die HBH zu einer internationalen Schnittstelle für homöopathische Arbeitsgruppen und Projekte geworden.

• Recherche und Support

Die HBH ist in der komfortablen Situation, auf eine Vielzahl von literarischen Quellen Zugriff zu haben. Durch den universitären Standort und die Anbindung an die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg hat die HBH Zugang zu einer der größten E-Mediensammlungen im medizinischen Bereich. Auch das Potential wissenschaftlicher Datenbanken kann aufgrund jahrelanger Erfahrung in der Nutzung voll ausgeschöpft werden.

Insbesondere aber bietet die eigene, stetig wachsende, im Volltext durchsuchbare digitale Bibliothek ausgeprägte und effiziente Recherchemöglichkeiten. Diese wird abgerundet von einer ebenso fortlaufend wachsenden Artikelsammlung, die durch ihre kategorische Ordnung besonders effizient nutzbar ist. Auf dieser Grundlage unterstützt die HBH wissenschaftliche Arbeitsgruppen und Projekte. Sie ist in der Lage, die aktuelle Studienlage zu erfassen und die Ergebnisse der Homöopathie-Forschung abzubilden.

Die stark wachsende Nachfrage an der Versorgung mit homöopathischer Literatur unterstreicht die Notwendigkeit, die die HBH auf diesem Sektor leistet.

• European Committee for Homoeopathy – Documentation Subcommittee

Seit vielen Jahren besteht eine Mitarbeit im ECH Documentation Subcommittee. Das Documentation Subcommittee des European Committee for Homeopathy (ECH) ist ein Zusammenschluss verschiedener europäischer Homöopathie- und CAM-Bibliotheken. Es verbessert den Zugang zu seltener Fachliteratur und ermöglicht die aktuelle gemeinsame Ausarbeitung eines mehrsprachigen Thesaurus und verschiedener Datenbankprojekte.

Da es weltweit nicht viele Institutionen gibt, die sich dem Erhalt homöopathischer Literatur widmen, ist es umso wichtiger, dass die wenigen Bibliotheken ihre Ressourcen bündeln und einander bei Bedarf mit den benötigten Quellen aushelfen. Gemeinsam konnten bisher außerdem eine Dissertationsliste, ein mehrsprachiger Thesaurus und eine internationale Bibliothekenübersicht erarbeitet werden. Alle Dokumente stehen der Öffentlichkeit über die ECH-Website frei zur Verfügung.

• EAHIL – The European Association for Health Informationand Libraries

Eine weitere Mitgliedschaft besteht seit 2009 in der Sub Group CAM (Arbeitsgruppe von Informationsspezialisten aus dem komplementärmedizinischen Bereich) der European Association for HealthInformation and Libraries (EAHIL). EAHIL ist eine europäische Organisation für Informationsspezialisten und Bibliothekare aus dem Bereich des Gesundheitswesens mit mehr als 1.000 Mitgliedern aus 30 Ländern.

Präsentation „Bibliotheken im Lichthof“

Seit Juni 2010 ist in einem neu geschaffenen Verbund der Bibliotheken im Lichthof eine dauerhafte Präsentation der Homöopathischen Bibliothek Hamburg im Informationszentrum der Staats-und Universitätsbibliothek zu sehen.

Anschrift:
Informationszentrum (Hauptgebäude 1. Stock) der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky, Von-Melle-Park 3, D-20146 Hamburg

 
© Bild: Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky